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Wer war Friedrich-Wilhelm?Herzog Friedrich-Wilhelm, preußischer Generalmajor, war seit 1805 Erbe des Fürstentums Oels in Schlesien. Nach dem Tode seiner Frau Marie v. Baden (1808) schickte er seine beiden Söhne Karl und Wilhelm nach England und begann in Oels die Organisation eines Truppencorps, um sich an dem Kampf gegen Napoleon zu beteiligen. Mit seinem braunschweigischen Truppencorps konnte er sich an der Seite Österreichs erfolgreich in Szene setzen. Sogar nach dem Waffenstillstand zwischen Österreich und Frankreich konnte er einen militärisch beachtlichen und publizistisch äußerst erfolgreichen Feldzug von Sachsen bis zur Nordseeküste durchführen. Trotz der Verfolgung durch 15.000 Feinde gelang es dem Schwarzen Herzog, seine Schar bis nach Elsfleth zu bringen und sich und die Seinen nach England einzuschiffen. Beim Marsch durch sein angestammtes Herzogtum proklamierte es Friedrich-Wilhelm als seinen Besitz. Nach großen militärischen Erfolgen in der britischen Armee kehrte Friedrich-Wilhelm 1813 nach Braunschweig zurück und richtete sofort eine braunschweigische Staatsverwaltung ein. Der populäre Fürst und seine militärischen Erfolge sicherten dem Land Braunschweig die staatliche Zukunft im Deutschen Bunde ab 1815. Nach: Gerd Biegel (Hrsg.), „Herzöge, Revolution und Nierentisch“, Verlag J.H.Meyer, Braunschweig |
Interessante Seiten:
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http://www.dr-hagen.de/fwa/wir/friedrich-wilhelm/, Stand: 2005-12-23, kw
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