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Warum ist die heutige Ernährung meist nicht mehr auf die Erfordernisse unserer Lebensweise abgestimmt?Im Laufe der Evolution hatte der Mensch 1 Million Jahre Zeit, sich den Veränderungen seiner Umwelt anzupassen. Dazu gehörte auch, die Ernährung dem jeweiligen Nahrungsangebot anzugleichen. Sein Instinkt sagte ihm in kranken und gesunden Tagen, was für ihn richtig ist. Erst in den letzten 100 Jahren beschleunigte sich die Veränderung von Umwelt, Lebensgewohnheiten und Ernährung so drastisch, daß sich der menschliche Organismus nicht mehr rechtzeitig anpassen konnte. Eine der Folgen ist die Zunahme ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten. Unsere Nahrung versorgt den Körper mit Kohlenhydraten, Eiweiß und Fetten: Unentbehrliche Energieträger, die der Organismus in Wärme, Leistung und körpereigene Substanzen umsetzt. Energiewert und Nährstoffgehalt der Ernährung müssen ausgewogen auf den Bedarf des Körpers abgestimmt sein. Sowohl ein Mangel als auch Überfluß können ein Gesundheitsrisiko bedeuten. Alarmierend ist dabei vor allem der erhöhte Konsum von Zucker, Fett und tierischem Eiweiß, außerdem eine viel zu hohe Kalorienzufuhr. Diesem Überangebot steht eine zu niedrige Zufuhr von Vitalstoffen, Vitaminen, Anti-Oxidantien, Mineralien und Spurenelementen gegenüber. Das Konzept der orthomolekularen Ernährung will Ihnen deshalb helfen, sich vitalstoffreich und gesund zu ernähren. Um sich gesund, fit und leistungsfähig zu fühlen, braucht der Mensch ca. 45 Vitalstoffe: Vitamine, Anti-Oxidantien, essentielle Fettsäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente Diese Vitalstoffe sind für den reibungslosen Ablauf aller Stoffwechselvorgänge im Körper unentbehrlich: Die Verwertung der Nahrung, Aufbau von Gewebe, Regeneration der Zellen und die Stärkung der Abwehrkraft. Damit unserem Organismus diese lebenswichtigen (essentiellen) Stoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, müssen sie von außen zugeführt werden. Ideal wäre es, durch vollwertige Ernährung für eine ausreichende Deckung des Vitalstoff-Bedarfs zu sorgen. Die Realität sieht oft anders aus: Einseitige, vitalstoffarme Kost, falsche Eßgewohnheiten, wenig schonende Zubereitungsmethoden, die Verwendung denaturierter, industriell gefertigter Nahrung sorgen für einen Mangel an Vitalstoffen. Auch Kantinenessen, Restaurantbesuche oder Fast-Food können unseren Bedarf an Vitalstoffen kaum abdecken. Die Folgen einer unausgewogenen Vitalstoff-Versorgung können wir als Konzentrationsmangel, Nervosität, vorzeitige Ermüdbarkeit, Leistungsabfall oder erhöhte Infektanfälligkeit spüren. Hierzu kommt, daß viele Menschen einen erhöhten Vitalstoffbedarf haben und davon gar nichts wissen: Durch körperlichen oder geistigen Leistungsdruck, den Genuß von Alkohol und Nikotin, durch die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente oder in besonderen Lebensphasen (Wachstum, Schwangerschaft, Wechseljahre, Alter). Sorgen Sie deshalb im Interesse Ihrer Gesundheit dafür, daß Ihre Vitalstoff-Bilanz stimmt. |
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http://www.dr-hagen.de/fwa/themata/nahrungplus/ernaehrungsmaengel/, Stand: 20. August 2003, jk
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